Sachstand 2013:


Die Stände sind in der gewohnten Aufstellung, längs der Fahrwege im Norden und Süden des Marktplatzes, angeordnet. Im westlichen Teil des Platzes hat die Anzahl der Stände weiterhin abgenommen, so dass diese nur noch am südlichen Fahrweg aufgereiht sind. Der nördliche Fahrweg im Westen hat keine Stände mehr. Die lebende Krippe am äußersten Ende im Westen und das Kinderkarussell am äußersten Ende in der Mitte im Süden liegen außerhalb des Geschehens.

Als Kulisse dienen diesem „Christkindlmarkt“ ein Wettbüro, Immobilienfirma, Schlüsseldienst, Friseursalon, Bausparkasse, Videothek, geschlossene Läden und Gaststätten. Die mit Lichterketten geschmückten Bäume in der Mitte des Platzes leuchten auf Müllcontainer, Versorgungsleitungen und Stände herab. Dieser so gestaltete Markt wird dem Monat November gerecht – aufgereiht an den mit grauen Pflastern versehenen Fahrwegen, an Kommerz erinnernde Geschäfte, etc. Es ist ein Novembermarkt, der an einem grauen Novembertag an Tristesse nicht zu überbieten ist.

Ein Christkindlmarkt ist etwas Besonderes. Er soll unseren Glauben ansprechen, er soll für Tradition und Heimat stehen. Er soll uns in ein Lichtermeer eintauchen lassen, hält vielleicht Kindheitserinnerungen wach, versprüht den Duft von Maronis und gebrannten Mandeln und soll Kinderaugen strahlen lassen.

Vorschlag:


Die rückläufigen Anmeldungen für die Stände sind der Beweis für eine abnehmende Attraktivität unseres Marktes. Der Marktplatztreff hatte sich Anfang des Jahres um die Umgestaltung des Platzes bemüht. Das Thema wurde aber auf Grund der verkaufsoffenen Sonntage wieder fallen gelassen. Wir haben die Chance, unseren Christkindlmarkt anders zu gestalten, in dem wir die lebende Krippe und das Kinderkarussell mit einbeziehen, die Stände rings um die Mittelinie des Platzes mit der Öffnung zur Mitte des Platzes so aufstellen, dass das Licht aller Stände nach innen strahlt, die Besucher unter den Lichterketten der Bäume verweilen können und deren Blicke nur leuchtende Stände sehen. Durch eine ringförmige Anordnung der Stände, beginnend im Westen bei der lebenden Krippe, werden sowohl das Standpersonal als auch die Besucher in das gemeinsame Geschehen eingebunden. Ich weiß, dass die Versorgungsleitungen in der Mitte des Platzes liegen. Mittels Schwellen lassen sich die Versorgungsleitungen zu den Ständen führen – so wie es andere Gemeinden auch machen.

Lassen Sie uns jetzt flexibel reagieren und den Christkindlmarkt so gestalten, dass dieser sowohl den Kindern als auch uns Erwachsenen in Erinnerung bleibt und uns Vorfreude für das anstehende Weihnachtsfest vermittelt. Lassen Sie uns die Tradition eines Christkindlmarktes wahren, in dem wir Neues wagen.

Abgegebene Fragebögen: 123
Für die Beibehaltung der derzeitigen Standlaufstellung: 1
Für die Aufstellung der Standl in einem Kreis (Bildung eines Innenhofes): 122
Damit sind ca. 99% der Befragten für eine geänderte Aufstellung der Stände.

80 der Befragten äußerten sich zum verkaufsoffenen Sonntag. 88% davon sind gegen einen verkaufsoffenen Sonntag am Christkindlmarkt.

103 gaben an, ob sie Besucher oder Standbetreiber sind. Insgesamt davon waren 81 Besucher und 22 Standbetreiber.
Von den Standbetreibern befürworten 21 die geschlossen Form der Stände, lediglich einer ist für die Beibehaltung der jetzigen Standaufstellung. Davon sind 16 gegen die Kombination Christkindlmarkt mit dem verkaufsoffenen Sonntag.

Lediglich 1 ist dafür. Der Rest hat keine Meinung.

 
Von den 81 Besuchern sind alle, ausnahmslos für die geschlossene Form.

Davon sind 49 gegen die Kombination Christkindlmarkt mit dem verkaufsoffenen Sonntag. Lediglich 8 sind dafür. Der Rest hat keine Meinung.